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Erfolgreiche Ferkelaufzucht mit Muskator Fütterungskonzepten

In der praktischen Ferkelfütterung sollen die Tiere eine frühest mögliche Futteraufnahme zur Sauenmilch realisieren, ohne dass die Tiere unter verdauungsbedingten Durchfällen leiden. Dazu sind Veränderungen in der Sekretion von Verdauungsenzymen im Darmtrakt des Ferkels notwendig, die von den über das Futter bereitgestellte Nähr- und Zusatzstoffen abhängig sind. Spezielle Ergänzungsfuttermittel für Saugferkel werden anfangs von den Tieren eher zufällig aufgenommen, jedoch führt die besonders attraktive Aromatisierung und Bekömmlichkeit dieser Futtermittel zu einer zunehmenden Beifutteraufnahme neben der Sauenmilch.

Die ansteigende Menge der über das Futter aufgenommenen Nährstoffe bewirkt die Veränderung der Enzymsekretion. Die sehr hohe Verdaulichkeit, der Einsatz von antibiotischem Leistungsförderer, Probiotikum sowie organischen Säuren minimiert das mögliche Durchfallrisiko aufgrund eines ungünstigen Darmmilieus. Zum kritischen Zeitpunkt des Absetzens empfiehlt sich der Einsatz von Spezialfuttermitteln mit einer besonders geringen Pufferkapazität aufgrund gerin-ger Ca/P-Gehalte sowie Rohproteinkonzentration. Die im Lebendmassebereich von 12-30 kg eingesetzten Ferkelstarter schöpfen in Abhängigkeit von der Futteraufnahme und der Fütterungsintensität das enorme Proteinansatz-vermögen der Ferkel voll aus, und es können mit den aufeinander abgestimmten Ferkelfutter in der Aufzuchtsphase mittlere Tageszunahmen von 450-500 g realisiert werden.

Das Muskator-Fütterungskonzept in der Ferkelaufzucht

Tabelle: Ferkel-Fütterungskonzept

Quelle: Muskator-Werke