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Heizölpreise wieder auf Niveau vor Hurrikan Katrina
 
(11.09.2005) Die durch den Hurrikan "Katrina" verursachte Preisexplosion bei Rohöl und folglich auch bei Heizöl und Benzin ist beinahe vollständig wieder abgebaut.

Derzeit notieren die Rohöl-Futures der Sorte "WTI" in NewYork knapp zehn Prozent unter Rekordstand bei gut 64 US-Dollar/Barrel, in London fielen die Kontrakte auf Nordseeöl "Brent" auf 62,84 Dollar. Die US-Währung zeigt sich zum Euro kaum verändert.

Die große Frage an den internationalen Ölmärkten ist nun, ob es mit den Preisen noch weiter nach unten gehen kann, oder der Rückgang nur die allseits erwartete Korrektur der vorherigen Übertreibungsphase verkörpert.
Fest steht, dass ein weiteres Zuwarten beim Heizölkauf ein äußerst spekulatives Vorhaben sein dürfte. Zwar sind die wöchentlichen US-Bestandsdaten besser als erwartet ausgefallen, was den Rückgang der Rohölpreise auch stark unterstützte, dennoch bleibt die Versorgungslage angespannt und die Verarbeitungskapazitäten gering.
Die Freigabe zahlreicher Landesreserven sorgte zwar kurzzeitig für eine Beruhigung der Märkte, doch müssen diese in Bälde wieder aufgefüllt werden, was die Nachfrage an den Märkten zusätzlich erhöhen wird.
Lediglich das etwas zurückgehende Nachfragewachstum aus China könnte - vor allem mittelfristig - dämpfend auf die Preise wirken. Der Bedarfszuwachs soll heuer nach neuer Prognose der internationalen Energie Agentur (IEA) "nur" noch 3,4 Prozent betragen.

Auch am Devisenmarkt spielt der Ölpreis derzeit eine große Rolle. Viele Marktexperten sehen die amerikanische Notenbank bei weiter steigenden Kursen eher veranlasst, die Zinsen anzuheben, was den Dollar unterstützen würde.

Auch die Heizölpreise sind wieder gefallen, doch eine Trendwende ist derzeit auch hier nicht in Sicht. Im Gegenteil, die Nachfrage wird sich mit den ersten kalten Nächten und dem Beginn der Heizsaison wieder stark beleben und die logistischen Fähigkeiten des Handels auf die Probe stellen. Eine letzte Möglichkeit, Heizöl zum Wunschtermin zu bestellen, dürfte es demnach nur noch innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen geben.

 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)