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Heizöl tendiert seitwärts - warten auf US-Lagerbestandsdaten
 
(13.02.2008) Vor Veröffentlichung der wöchentlichen US-Öllagerbestandsdaten am heutigen Mittwochabend herrscht an den Ölmärkten ein ruhiger Handel mit seitwärts gerichteter Tendenz.

So stehen die Rohöl-Futures der US-Sorte „WTI“ mit aktuell 92,60 US-Dollar, etwas niedriger als die Nordseemarke „Brent“, die für 92,70 Dollar gehandelt wird. Der Euro zeigt sich auch heute kaum verändert bei 1,4566 US-Dollar.

Der Ölmarkt sucht derzeit einen neuen Trend, nachdem der starke Druck im Zuge der Turbulenzen an den Aktienmärkten in Verbindung mit der Immobilien- bzw. Finanzkrise nachgelassen hat und sich die Preise nach einer starken Gegenreaktion wieder deutlich über der 90-Dollar-Marke etabliert haben.
Einen neuen Impuls erhoffen sich die Marktteilnehmer von den heute zur Veröffentlichung anstehenden Daten zu den US-Ölvorräten. Allgemein wird hier mit einem weiteren moderaten Aufbau bei Rohöl und wenig Veränderung bei den Produkten gerechnet.
Etwas Druck auf die Märkte brachte gestern ein Report des us-amerikanischen Energieministeriums, in dem für das erste Quartel ein Nachfragerückgang in den USA und in China prognostiziert wurde.
Belastend auf das Handelsgeschehen wirken nach wie vor der Streit Venezuelas mit dem US-Ölkonzern Exxon, sowie die politisch labile Situation im Nordirak und derzeit vor allem in Nigeria.

Auch am Devisenmarkt sucht der Euro einen neuen Trend. Derzeit herrscht große Unsicherheit nicht nur darüber, ob die US-Konjunktur in eine Rezession abgleitet, sondern auch wie es in Europa und Asien weitergeht. Folglich tendiert der Euro bereits den dritten Tag in Folge kaum verändert bei 1,456 US-Dollar.

Der Anstieg der Heizölpreise ist vorerst gebremst und heute ist mit wenig Veränderung zu rechnen. Derzeit sind die Preise nur noch gut einen Euro von den Höchstständen des Jahresanfangs entfernt.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)