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Heizöl-Notierungen zum Wochenausklang kaum verändert
 
(16.01.2009) Obwohl die Rohöl-Futures im gestrigen Handel an der New York Mercantile Exchange zwischenzeitlich auf ein neues Fünf-Jahres-Tief gefallen sind, endet die Woche mit nur wenig veränderten Heizöl-Notierungen.

Denn zur Stunde zeigen sich die WTI-Rohöl-Futures für den Monat Februar mit 35,60 US-Dollar pro Barrel wieder deutlich erholt und im Vergleich zu gestern kaum verändert. Auch der Euro bleibt stabil bei knapp über 1,32 US-Dollar.

Eine weitere Senkung der Nachfrageprognose durch die OPEC und der deutliche Bestandsaufbau bei den Ölbeständen sorgten gestern zunächst für weiteren Druck auf die Öl-Notierungen.
Auch der erneut schwache Start der Aktienmärkte trug zur bearishen Stimmung bei, so dass die Rohöl-Futures im Tief bis auf 33,20 US-Dollar pro Barrel zurückfielen, was der niedrigste Stand seit rund 5 Jahren war.
Zu Handelsschluss erholten sich aber die Kurse an der Wall-Street deutlich und auch die Ölpreise gingen unterm Strich kaum verändert aus dem Handel.
Gespannt warten die Marktteilnehmer heute auf den monatlichen IEA-Report aus Paris, der gegen 10 Uhr veröffentlicht wird und durchaus neue Impulse in die eine oder andere Richtung geben könnte.

Wie erwartet hat die EZB den Leitzins von 2,5 auf 2 Prozent gesenkt, sodass größere Reaktionen am Devisenmarkt ausblieben. Mit weiteren Zinsschritten ist nach den Worten von EZB-Chef Trichet erst wieder im März zu rechnen.

Die Heizölpreise zeigen sich heute kaum verändert. Nach wie vor sind die Notierungen in vielen Regionen immer noch mit den Versorgungsproblemen der letzten Tage und Wochen belastet. Die deutlich zurückgegangene Nachfrage und der verhergesagte Witterungsumschwung wird dies wohl aber bald korrigieren.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)