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Öl-Futures durchbrechen 50-Dollar-Marke - Heizöl steigt weiter
 
(20.03.2009) Wie es sich in den letzten Tagen bereits andeutete, haben die Rohöl-Futures gestern nun die 50-Dollar-Marke deutlich überschritten und ziehen so die Heizöl-Notierungen weiter nach oben.

Zur Stunde stehen die April-Kontrakte der US-Sorte "WTI" bei gut 51 Dollar pro Barrel und auch die Futures der Nordseemarke "Brent" werden deutlich über 50 Dollar gehandelt. Der Euro kennt kein Halten mehr und steigt weiter auf 1,3660 US-Dollar.

Angetrieben durch das Finanzpaket der US-Notenbank in Gesamthöhe von rund einer Billion Dollar, kletterten die Ölpreise gestern auf ein Drei-Monats-Hoch. Auch der Gold und andere Rohstoffe machten einen kräftigen Satz nach oben.
Mit dieser Aktion setzt die FED alles auf eine Karte, um die Wirtschaft zu stimulieren und eine konjunkturelle Wende noch in diesem Jahr herbeizuführen.
In Erwartung, dass der Plan auch aufgeht, werden andere Fundamentaldaten in den Hintergrund gedrängt. So gingen die eher bearishen Bestandsdaten vom Mittwoch im allgemeinen Trubel beinahe unter.
Einen größeren Rücksetzer am Ölmarkt wird es vermutlich erst dann geben, wenn sich abzeichnet, dass die Aktion ohne Erfolg sein könnte. Bis dahin wird aber noch einige Zeit vergehen müssen.

Auch am Devisenmarkt ging die Rallye des Euros gestern unvermindert weiter. Der US-Dollar ist durch das angekündigte Aufblähen der Geldmenge stark unter Druck geraten und notiert auf den niedrigsten Stand seit Anfang Januar.

Die für die Ölimporte günstige Entwicklung bei den Wechselkursen kann leider nicht zur Gänze verhindern, dass die Heizölpreise hierzulande weiter ansteigen. Es ist nur schwer vorstellbar, dass die Notierungen in diesem Umfeld in absehbarer Zeit auf neue Tiefstände zurückfallen könnten.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)