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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise nach Bestands- und Konjunkturdaten erneut weicher
 
(05.05.2011) Nach einer ganzen Reihe bearisher Nachrichten gaben die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten im gestrigen Handelsverlauf erneut deutlich nach, sodass sich auch der jüngst zu beobachtende Abwärtstrend bei den Heizöl-Notierungen weiter fortsetzt.

Zur Stunde werden die Rohöl-Futures der Nordseemarke "Brent" zu 121 US-Dollar pro Barrel gehandelt, die US-Sorte "WTI" kostet aktuell knapp 109 Dollar. Der Euro zeigt sich weiter sehr robust bei Werten um 1,4865 US-Dollar.

Im frühen Handel konnte der Ölkomplex zunächst noch vom fallenden "Greenback" profitieren und bei Rohöl rund einen US-Dollar pro Barrel zulegen.
Als dann gegen 14 Uhr die neuen Arbeitsmarktzahlen aus den USA lediglich einen Beschäftigungszuwachs außerhalb der Landwirtschaft von 179.000 statt der erwarteten gut 200.000 hervorbrachten, begannen die Notierungen zu bröckeln.
Ein ebenso enttäuschend ausgefallener ISM-Dienstleistungsindex und die neuesten Ölbestandsdaten vom Department of Energy sorgten dann für einen kleinen "Sell-off", der auch an den Aktienmärkten zu beobachten war.
Zwar lagen die Vorräte von Heizöl bzw. Diesel und Benzin unter den Erwartungen der Analysten, der deutliche Bestandsaufbau bei Rohöl wurde dann aber doch bearish gewertet.
Insgesamt zeigt sich der Ölmarkt in den letzten Tagen etwas angeschlagen, was Hoffnung auf weitere Rückgänge gibt.

Am Devisenmarkt präsentiert sich der Euro hingegen weiterhin sehr robust. Den schwachen Konjunkturdaten aus den USA konnte sich aber auch die Gemeinschaftswährung nicht entziehen und so auch das Tageshoch bei 1,4930 US-Dollar nicht halten.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute erneut deutlich schwächer erwartet. Kommt es zu den erwarteten Abschlägen von knapp einem Cent pro Liter, würde sich das Minus seit Mitte April auf immerhin rund fünf Cent pro Liter aufsummieren!
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)