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Heizöl-Markt aktuell: Schwacher Euro belastet
 
(09.01.2012) Die Heizöl-Notierungen leiden auch zu Beginn der neuen Handelswoche unter dem schwachen Euro. Mittlerweile ist die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit Mitte 2010 gefallen, was heute, trotz stabiler Ölpreise, einen weiteren leichten Preisansteig erwarten lässt.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der Nordseeöl-Marke "Brent" bei 113,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "WTI" kostet 101,50 Dollar. Der Euro wird derzeit knapp oberhalb der 1,27-Dollar-Marke gehandelt.

Während sich die Konjunkturindikatoren in den USA in letzter Zeit zunehmend bessern, steht Europa wohl kurz vor einer Rezession.
So gab es am Freitag erneut gute Zahlen zum US-Arbeitsmarkt, während die Einzelhandelsumsätze in der Euro-Zone im November um 0,8 Prozent zurückgegangen sind. Auch die Auftragseingänge der deutschen Industrie fielen deutlich schlechter aus als erwartet.
Nach den kräftigen Gewinnen zu Beginn des Jahres, ist am Ölmarkt vorerst Konsolidierung angesagt, zumal die so viel beachteten US-Ölbestandsdaten vom Department of Energy (DOE), entgegen den API-Zahlen, am Donnerstag einen deutlichen Aufbau der Vorräte hervorbrachten.

Am Devisenmarkt belastet den Euro derzeit also nicht "nur" die Schuldenkrise, sondern auch die sich verändernden Konjunkturaussichten diesseits und jenseits des Atlantiks. Nicht wenige Marktbeobachter rechnen daher in nächster Zeit mit einem weitern Rückfall bis an die 1,25-Dollar-Marke.

So bleiben auch die Aussichten auf fallende Heizölpreise leider sehr trübe. Heute muss allerdings nur mit geringen Aufschlägen von durchschnittlich 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter gerechnet werden, die wie eingangs bereits erwähnt, ausschließlich dem rückläufigen Eurokurs geschuldet sind.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)