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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise nach Bestandsdaten deutlich leichter
 
(05.04.2012) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Veröffentlichung bearish zu wertender DOE-Ölbestandsdaten deutlich verloren, sodass heute auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die Brentöl-Futures bei gut 123 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "WTI" kostet rund 102 Dollar. Auch der Euro muss weitere Verluste hinnehmen und wird zur Stunde bei Werten um 1,3150 US-Dollar gehandelt.

Das Department of Energy (DOE) vermeldete gestern Nachmittag den höchsten Aufbau der Rohölbestände seit dem Jahr 2008.
Genau neun Millionen Barrel mehr wurden im Vergleich zur Vorwoche gemessen, womit auch die API-Zahlen vom Vortag weitgehend bestätigt wurden.
Bei Benzin gab es hingegen einen Rückgang von 1,5 Millionen Barrel, die Heizöl- und Dieselbestände blieben stabil.
Unterm Strich betrug der Bestandsaufbau aber immer noch enorme und völlig unerwartete 7,5 Millionen Barrel, was natürlich spontan Verkäufe ausgelöst hat.
Mittlerweile haben sich die Futures aber wieder erholt, sodass sich der Preisrückgang im Tagesvergleich auf nur noch gut einen Dollar pro Barrel reduziert hat.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro weiter unter Druck. Gestern belastete eine enttäuschend verlaufende Auktion spanischer Staatsanleihen die Gemeinschaftswährung, die sich heute Morgen aber wieder leicht erholen kann.

So werden heute in Folge die Heizölpreise mit moderaten Abschlägen erwartet. Nach aktuellen Berechnungen ist mit einem Rückgang von 0,5 bis 0,7 Cent pro Liter zu rechnen, was den gestrigen Anstieg in etwa wieder ausgleichen würde. Insgesamt setzt sich der Seitwärtstrend der letzten Wochen fort.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)