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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise erreichen neue Tiefstände!
 
(19.06.2012) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handelsverlauf erneut von der schwachen Seite gezeigt, sodass heute auch die Heizöl-Notierungen weiter nachgebend erwartet werden.

Aktuell stehen die Brentöl-Kontrakte mit 95,90 US-Dollar pro Barrel auf den tiefsten Stand seit fast eineinhalb Jahren, die WTI-Futures geben auf rund 83 Dollar nach. Auch der Euro fällt auf Werte um 1,26 US-Dollar zurück.

Der Erleichterung um den Wahlausgang in Griechenland folgten gestern sehr schnell wieder die großen Sorgen um Spanien.
Denn am Anleihemarkt stiegen die Zinsen für die Iberer erstmals über sieben Prozent und es wird befürchtet, dass das erst kürzlich geschnürte Hilfspaket für die spanischen Banken nicht ausreichen wird.
Auch wird es immer wahrscheinlicher, dass Spanien komplett unter den EU-Rettungsschirm muss, was natürlich eine ganz neue Dimension darstellt, ist das spanische Bruttoinlandsprodukt doch fast doppelt so hoch wie das von Griechenland, Irland und Portugal zusammen.
Dies belastet natürlich die Finanzmärkte und so schrumpften die Gewinne an den Aktienmärkten schnell wieder zusammen. Die Ölpreise rutschten sogar in die Verlustzone und stehen derzeit auf neuen Langzeittiefs.

Auch am Devisenmarkt schmolzen die anfänglichen Gewinne schnell dahin und der Euro legte wieder den Rückwärtsgang ein, was nicht verwunderlich ist, denn auch Griechenland wird mit den bisher zugesagten Hilfsgeldern voraussichtlich nicht auskommen.

Das einzig Positive an dem ganzen Dilemma ist, dass heute die Heizölpreise in Folge wieder etwas schwächer erwartet werden. Nach aktuellen Berechnungen dürften sich die Abschläge im Tagesverlauf auf immerhin gut einen halben Cent pro Liter aufsummieren. Die Nachfrage zeigt sich weiterhin sehr belebt.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)