Etteldorf Landhandel - Metterich Eifel

Shell Markenpartner
Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise bleiben unter Druck!
 
(28.11.2012) Nach der erfreulicherweise weiter anhaltenden Waffenruhe im Gaza-Konflikt, bröckelten die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten auch gestern erneut leicht ab. Trotz eines ebenfalls fallenden Euro, werden hierzulande die Heizöl-Notierungen heute wohl den sechsten Handelstag in Folge nachgeben.

Aktuell stehen die für Europa maßgebenden Öl-Futures der Marke "Brent" bei 110 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "WTI" kostet zur Stunde 87 Dollar. Der Euro fällt deutlich auf 1,2920 US-Dollar zurück.

Obwohl die neuesten Konjunkturdaten, die gestern vorwiegend aus den USA kamen, eigentlich in Summe recht gut ausgefallen sind, zeigt sich der Ölkomplex aus technischer Sicht weiterhin angeschlagen und auch die Risikoprämie, die sich seit Ausbruch des jüngsten Gaza-Konfliktes aufgebaut hatte, entweicht nach und nach aus dem Markt.
Die gestern Abend nach Börsenschluss veröffentlichten API-Ölbestandsdaten fielen im Rahmen der Erwartungen aus und hatten somit bislang keinen Einfluss auf das Handelsgeschehen.
Insgesamt befinden sich die Rohölpreise weiterhin in einer breit angelegten Seitwärtsbewegung, die seit Anfang August Bestand hat und die sich durchaus auch in den nächsten Wochen fortsetzen könnte.

Mittelfristig seitwärts geht es seit Anfang September auch am Devisenmarkt mit dem Euro, der gestern, nach der Hilfszusage für Griechenland, erstmal unter Gewinnmitnahmen zu leiden hatte und die 1,30-Dollar-Marke nicht in Angriff nehmen konnte.

Trotz der Währungsverluste werden die Heizöl-Notierungen voraussichtlich wohl auch heute in einer Größenordnung von 0,3 bis 0,6 Cent pro Liter, wie eingangs bereits erwähnt den sechsten Handelstag in Folge, nachgeben. Sollte diese Prognose eintreten, sehen wir die niedrigsten Heizölpreise seit Anfang August dieses Jahres!
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)