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Heizöl-Markt aktuell: Euro fällt trotz neuer Hoffnung für Griechenland
 
(23.06.2015) Obwohl es derzeit neue Hoffnungen in den Verhandlungen mit Griechenland gibt, verliert der Euro heute Morgen im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert. Bei weitgehend stabilen Rohölpreisen werden daher die Heizöl-Notierungen hierzulande bestenfalls seitwärts in den Tag starten.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Ölsorte „Brent“ bei 63,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl „West Texas Intermediate“ kostet zur Stunde 60,25 Dollar. Der Euro gibt auf Werte um 1,1260 US-Dollar nach.

Dem Preisrückgang gegen Ende der letzten Woche folgte gestern zunächst ein zögerlicher Erholungsversuch, der aber am frühen Nachmittag abrupt endete und die Ölpreise sackten wieder deutlich ab.
Mit relativ gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten fingen sich die Futures aber und konnten einen Großteil der Verluste wieder wettmachen.
Die Verkäufe bestehender Häuser sind im Mai von 5.090.000 im Vormonat, auf 5.350.000 Einheiten gestiegen, was auch die Analystenschätzung übertraf.
Das Verbrauchervertrauen per Juni lag bei minus 5,6 Punkten, erwartet wurde ein Wert von minus 5,8.
Auch die neuen Hoffnungen auf eine Einigung in der Griechenland-Krise stützen den Ölmarkt und so zeigen sich die Ölpreise auch heute morgen recht stabil.

Etwas überraschenderweise kommen die neuen Nachrichten zum Thema Griechenland am Devisenmarkt gar nicht so gut an, wie man das hätte vermuten können und der Euro muss gegenüber der Ölwährung US-Dollar derzeit Verluste hinnehmen. Offenbar haben die Marktteilnehmer noch mehr Klarheit erwartet und bleiben daher skeptisch.

Optimistisch können hingegen die Besitzer einer Ölheizung bleiben, denn die Heizölpreise scheinen sich auf dem aktuell sehr günstigem Niveau zu stabilisieren. Heute werden die Ausschläge aller Voraussicht nach gering bleiben, sodass weiterhin zu äußerst günstigen Konditionen bestellt werden kann.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)