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Heizöl-Markt aktuell: Talfahrt der Ölpreise geht weiter!
 
(13.11.2015) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihre jüngste Talfahrt fortgesetzt und seit Anfang November gut 10 Prozent nachgegeben. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge mit deutlichen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 44,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde nur noch 41,55 Dollar. Der Euro kann sich bei Werten um 1,0780 US-Dollar erneut leicht verbessern.

Der Ölmarkt bleibt unter Druck! Gestern gaben die Rohölpreise bei hohen Umsätzen kräftig nach, was natürlich nur mit der deutlich überversorgten Marktlage zu begründen ist.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt bzw. uneinheitlich aus.
Während die Industrieproduktion in der EU per September ein unerwartet hohes Plus von 1,7 Prozent verzeichnen konnte, lagen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit 276.000 leicht über den Erwartungen von 270.000.
Der OPEC-Monatsreport blieb im Vergleich zum Vormonat unverändert und brachte somit keine neuen Erkenntnisse und somit Impulse.
Preis drückend wurden die mit einem Tag Verspätung veröffentlichten DOE-Ölbestandsdaten interpretiert, denn in Summe gab es hier einen Aufbau von 2,5 Mio. Barrel, was im Rahmen der API-Zahlen vom Dienstagabend, aber eben über der Prognose der Analysten lag, die sogar einen leichten Rückgang erwartet hatten.
Nach Bekanntgabe verstärkte sich der Preisdruck nochmals und der Ölkomplex ging auf Tagestiefstand aus dem Handel.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von der überraschend starken Industrieproduktion in der Europäischen Union profitieren und von diesem Moment an zulegen. Auch die US-Arbeitsmarktdaten sorgten für Unterstützung, sodass die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar erneut leichte Gewinne verbuchen konnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem Preisrutsch der Rohöl-Futures erfreulicherweise mit kräftigen Abschlägen in den heutigen Handel starten. Aktuell Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von 1,3 bis 1,6 Cent pro Liter erwarten. Ob das die derzeit sehr schwache Nachfrage beflügeln wird, bleibt abzuwarten.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)