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Heizöl-Markt aktuell: Produktionsausfälle halten Ölpreise auf hohem Niveau!
 
(13.05.2016) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur kurzzeitig etwas nachgegeben und die US-Sorte "WTI" ist zwischenzeitlich sogar auf ein neues Jahreshoch gestiegen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach mit weiteren leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 47,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auf 1,1425 US-Dollar zulegen.

Der bullish zu wertende Monatsreport des US-Energieministeriums und die gefallenen DOE-Ölbestände haben auch gestern für einen festen Start der Öl-Futures in den europäisch geprägten Handel gesorgt.
Am Vormittag stützte dann auch noch der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) aus Paris, denn auch hier erwartet man eine Reduzierung des Rohöl-Überschusses im ersten Halbjahr 2016, nicht zuletzt auch wegen der vielen außerplanmäßigen Produktionsausfälle wie aktuell in Kanada, Libyen und Nigeria.
Einen kurzen Einbruch gab es dann am Nachmittag, nachdem schlechter als erwartete US-Arbeitsmarktdaten vermeldet wurden. Hier stieg die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von 274.000 in der Vorwoche, auf 294.000 an. Erwartet wurden lediglich 270.000 neue Jobgesuche.
Gegen 18 Uhr starteten die Rohölpreise aber eine neue kleine Preisrallye, die dazu führte, dass schlussendlich doch ein moderates Plus an den Kurstafeln stand.

Am Devisenmarkt geriet der Euro nach unerwartet schwachen Zahlen zur EU-Industrieproduktion leicht unter Druck. Diese ist im März lediglich um 0,2 statt wie erwartet 1,1 Prozent gestiegen. Von den enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktzahlen konnte die Gemeinschaftswährung nur kurzzeitig profitieren.  

Insgesamt also wieder keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute erneut mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten, sodass die alten Jahreshöchststände durchaus erreicht oder überschritten werden könnten.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)