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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise erneut etwas schwächer!
 
(04.11.2016) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben ihren Abwärtstrend der letzten Tage auch gestern fortgesetzt und sich mit leichten Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber etwas an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 46,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" (WTI) kostet zur Stunde 44,60 Dollar. Der Euro kann die 1,11-Dollar-Marke nicht mehr halten und wird derzeit zu Kursen um 1,1095 US-Dollar gehandelt.

Gestern starteten die Rohölpreise stabil bis leicht fester in den europäisch geprägten Handel, obwohl vor allem die US-Ölbestandsdaten extrem bearish ausgefallen sind und auch seitens der OPEC keine ernstzunehmenden Meldungen über eine sich abzeichnende Einigung kamen.
Allerdings war der Markt nach den deutlichen Verlusten der Vortage im überverkauften Bereich und die Erholung wohl ausschließlich technischen Faktoren geschuldet.
Mit Eröffnung des US-Handels ging es am Nachmittag dann aber wieder bergab, bei insgesamt gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten.
Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft konnte im dritten Quartal überraschend deutlich um 3,1 Prozent zulegen und auch die Werksaufträge per September stiegen mit 0,3 Prozent etwas stärker als von den Analysten erwartet.
Unterhalb der Analysenschätzung lag der ISM Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per Oktober, der nur 54,8 statt 56 Punkte erreichen konnte und auch die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung legten im Vergleich zur Vorwoche von 258.000 auf 265.000 zu.
In der Erwartung, dass es die OPEC nicht schaffen wird, die anvisierten Förderkürzungen bis Ende November unter Dach und Fach zu bringen, fielen die Öl-Futures weiter zurück und stehen mittlerweile wieder auf dem niedrigsten Niveau der letzten drei Monate.

Am Devisenmarkt bleibt die Volatilität angesichts des ungewissen Wahlausgangs in den USA hoch. Gestern musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar zwischenzeitlich deutliche Verluste hinnehmen, um sich in den Abendstunden wieder zu erholen. Derzeit "kämpft" die Gemeinschaftswährung mit der 1,11-Dollar-Marke.

Die Heizölpreise in Deutschland sind in dieser Woche bislang um über sechs Prozent gefallen und notieren derzeit so günstig wie seit Anfang Oktober nicht mehr. Auch heute könnte es weiter leicht nach unten gehen, wobei man allerdings keine großen Sprünge erwarten sollte, denn nach aktuellen Berechnungen sind lediglich Abschläge in einer Größenordnung von maximal 0,3 Cent pro Liter möglich.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)