Etteldorf Landhandel - Metterich Eifel

Shell Markenpartner
Heizöl-Markt aktuell: Öl-Futures erneut leichter - Preise auf Jahrestief!
 
(03.05.2017) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch im gestrigen Handelsverlauf weiter etwas an Wert verloren. Gleichzeitig konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten, sodass die Heizöl-Notierungen auch heute zum Start wieder mit leichten Abschlägen erwartet werden.
 
Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 50,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde nur noch knapp 48 Dollar. Der Euro zieht im Vergleich zum "Greenback" weiter an und wird derzeit zu Kursen um 1,0930 US-Dollar gehandelt.

Trotz einer insgesamt eher bearish zu wertenden Ausgangslage, gingen die Rohölpreise gestern mit leichten Gewinnen in den europäisch geprägten Handel.
An den gestern früh bzw. vormittag veröffentlichten Konjunkturdaten konnte dies kaum gelegen haben, denn diese fielen durchweg schlecht aus.
So lag der Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex aus China per April mit 50,3 Punkten deutlich unter der Erwartung von 51,2 Zählern. Auch der EU Einkaufsmanagerindex aus der Industrie verfehlt die Prognose von 56,8 mit 56,7 Punkten knapp. Die Arbeitslosenquote in der EU lag mit 9,5 Prozent etwas oberhalb der Schätzung von 9,4 Prozent.
Ab den Mittagsstunden ging es dann aber doch wieder nach unten und die Brent-Öl-Futures machten erst kurz vor der psychologisch wichtigen 50-Dollar-Marke halt.
Nach Börsenschluss gab es die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die eindeutig bullish zu werten waren. In Summe wurde ein unerwartet hoher Rückgang von 6,5 Millionen Barrel vermeldet, die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von knapp einer Million Fass gerechnet.
Entsprechend ging es mit den Öl-Futures bereis nachbörslich wieder etwas nach oben.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro über der 1,09-Dollar-Marke stabilisieren und im späten US-Handel sogar weiter leicht zulegen. Heute werden zahlreiche Konjunkturdaten aus Europa und am Nachmittag Arbeitsmarktzahlen aus den USA veröffentlicht. Am Abend erwarten sich die Händler eventuell neue Erkenntnisse, wie es mit der Zinspolitik der US-Notenbank weitergehen könnte.

Nach diesen Vorgaben werden die Heizölpreise in Deutschland wohl auch heute ihren Abwärtstrend fortsetzen und wieder ein neues Jahrestief markieren. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Viele Verbraucher nutzen das derzeit äußerst attraktive Preisniveau zur Aufstockung ihrer Vorräte und so präsentiert sich die Nachfrage auf einem für diese Jahreszeit sehr hohem Niveau.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)