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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise mit wenig Abwärtspotenzial!
 
(03.08.2017) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten gestern wieder leicht zulegen, nachdem am Vortag noch Gewinnmitnahmen zu beobachten waren, die eine Korrektur nach unten durchaus erhoffen ließen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 52,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 49,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin recht gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1855 US-Dollar gehandelt.

Nach den bearish zu wertenden Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) und den bereits am Vortag erfolgten Preisabschlägen, starteten die Rohölpreise gestern wieder mit fester Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
Charttechnische Widerstände konnten nicht durchbrochen werden und und da es auch an neuen Markt beeinflussenden Nachrichte mangelte, zogen die Futures bis zur Bekanntgabe der mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten weiter leicht an.
Das Department of Energy vermeldete dann gegen 16.30 Uhr im Vergleich zur Vorwoche einen Rückgang der US-Ölvorräte von in Summe 4,2 Millionen Barrel, was ziemlich genau den Erwartungen der Analysten entsprach und gleichzeitig das API-Zahlenwerk vom Vortag nicht bestätigte. Folgerichtig ging es mit den Ölkomplex am späten Abend weiter nach oben und die Notierungen schlossen dann auch auf Tageshoch.
Der in den letzten Wochen festzustellende Trend deutlich fallender US-Ölbestände bestätigte sich also ein weiteres Mal und lässt somit für die Ölpreise derzeit wenig Luft nach unten.
Neue wichtige Konjunkturdaten gab es gestern kaum. Lediglich aus den USA wurde der Arbeitsmarktbericht für den Monat Juli veröffentlicht. Dieser fiel leicht enttäuschend aus, denn statt der erwarteten 185.000 neuen Jobs, gab es nur 178.000 Neueinstellungen.

Dies wirkte sich entsprechend am Devisenmarkt aus, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar spontan und kräftig zulegen und kurzzeitig sogar über die 1,19-Dollar-Marke klettern konnte. Später setzten dann aber schon wieder Gewinnmitnahmen ein und es blieb im Tagesvergleich nur ein kleines Plus übrig.

Geringe Aufschläge wird es nach aktuellen Berechnungen heute auch am deutschen Inlandsmarkt geben. Aus morgendlicher Sicht starten hier die Heizölpreise mit Aufschlägen in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent in den Handel. Die Hoffnungen auf weitere Abschläge haben sich durch die weiter gefallenen US-Ölbestände zumindest vorerst wohl zerschlagen.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)