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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreis geben weiter nach - Heizölpreise deutlich schwächer!
 
(04.10.2017) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten präsentierten sich zu Wochenbeginn erneut etwas schwächer. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute teilweise mit schönen Abschlägen in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 50,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zu gestern etwas erholen und wird derzeit zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Die Stimmung am Ölmarkt hat sich aus Verbrauchersicht in den letzten Tagen wieder zum Positiven gedreht.
Mittlerweile gibt es durchaus neue bearish zu wertenden Faktoren die dafür sorgen, dass die Rohölpreise in den letzten Tagen konsolidierten und zweitweise auch nachgegeben haben.
So wurde am Montag vermeldet, dass nach Einschätzung des Investmenthauses JBC Energy die OPEC-Produktion per September um 150.000 Barrel pro Tag gestiegen sein soll. Am Freitag war man noch von einer Mehrmenge von nur 50.000 Fass ausgegangen.
Die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris erwartet, dass die Bestände in den OECD-Ländern im nächsten Jahr wieder zunehmen werden, was vor allem mit einer weiter steigenden Schieferöl-Produktion aus den USA begründet wird.
Zudem haben viele Investmentbanken ihre Preisprognose für nächstes Jahr nach einer aktuellen Studie gesenkt. Im Schnitt rechnen die 15 befragten Marktexperten mit einem Preis von 53 US-Dollar pro Barrel für Brentöl und 50 Dollar für die US-Sorte WTI. Das ist jeweils ein Dollar weniger als noch bei der letzten Umfrage.
Die gestern nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) brachten in Summe einen leichten Rückgang von 0,5 Millionen Barrel. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Minus von 0,9 Mio. Fass gerechnet. Insgesamt sind die Zahlen aber neutral zu werten.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar in den letzten beiden Tagen etwas stabilisieren, nachdem ihm der unsichere Wahlausgang in Deutschand und die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens doch erheblich zugesetzt hatten. Außerdem rechnen die Marktteilnehmer nach wie vor mit einer weiteren Zinsanhebung in den USA noch in diesem Jahr.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute erneut etwas leichter in den Handel starten, nachdem bereits gestern vielerorts schöne Preisabschläge vorgenommen worden sind. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)