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Heizöl-Markt aktuell: Preisanstieg trotz Bestandsaufbau!
 
(01.02.2018) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten etwas zugelegt, obwohl hier ein Zuwachs bei den US-Ölvorräten vermeldet wurde. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen heute leider ebenfalls mit Aufschlägen in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,95 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 64,75 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,2390 US-Dollar gehandelt.

Nach den schönen Preisabschlägen zu Wochenbeginn, starteten die Rohölpreise gestern seitwärts gerichtet in den europäisch geprägten Handel. Die vom American Petroleum Institute (API) am Vorabend vermeldeten Bestandsaufbauten hatten keinen größeren Einfluss auf die Preisfindung mehr und so warteten die Marktteilnehmer auf das Zahlenmaterial des Department of Energy (DOE).
Als auch hier am späten Nachmittag ein Zuwachs von in Summe knapp drei Millionen Barrel bekanntgegeben wurde, fielen die Futures jedoch nur kurzzeitig zurück und zogen im Laufe des späten US-Handels dann auf breiter Front an.
Die Börsianer fanden im DOE-Bericht nämlich auch bullish zu wertende Aspekte, wie den Rückgang bei den Destillaten und bei Benzin, sowie den gefallenen Beständen im Öllager Cushing.
Es scheint also so, als dass die erhoffte Korrektur auch dieses Mal wieder ein vorzeitiges Ende gefunden hat.
Gestützt wurden die Öl-Futures zudem von insgesamt recht guten Konjunkturdaten. Vor allem die Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätzen in den USA überraschte per Januar positiv, denn statt der erwarteten 186.000 wurden 234.000 neue Jobs registriert. Auch der Chicagoer Einkaufsmanagerindex konnte die Prognose von 64,2 mit einem Wert von 65,7 Punkten übertreffen.
Die Meldung, dass die US-Ölförderung im November erstmals seit dem Jahr 1970 über 10 Millionen Barrel pro Tag gestiegen ist, war sicherlich keine Überraschung und wurde am Markt kaum zur Kenntnis genommen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro seinen Aufwärtstrend im Vergleich zum US-Dollar zunächst fortsetzen und schöne Gewinne verbuchen. Wohl auch wegen der guten US-Arbeitsmarktdaten, trat die Gemeinschaftswährung dann aber den Rückzug an und auch heute Morgen stehen wieder Minuszeichen an den Kurstafeln. Die US-Notenbank hält an ihrer aktuellen Zinspolitik fest und hat gestern keine neuen Impulse geliefert.

Nachdem in dieser Woche die Heizölpreise in Deutschland deutlich gefallen sind und dabei ein neues Jahrestief markiert haben, werden die Notierungen nach diesen Vorgaben heute wohl leider wieder anziehen. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Der zurückliegende Januar war einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und so blieb die Nachfrage nach Heizöl recht gering. Der Februar soll nach aktuellen Prognosen mit kälteren Temperaturen starten und so sollte die Nachfrage in den nächsten Tagen wieder ansteigen.

 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)