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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise weiter im Aufwärtstrend!
 
(26.02.2018) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag leider weitere deutliche Gewinne verbuchen können und starten auch mit fester Tendenz in den heutigen Handel. Trotz eines im Vergleich zum US-Dollar etwas festeren Eurokurses, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen ihren Aufwärtstrend der letzten Tage fortsetzen.
 
Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,65 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen und wird derzeit zu Kursen um 1,2325 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten von API und DOE zuletzt eindeutig bullish ausgefallen sind, war auch am Freitag zu erwarten, dass die Rohölpreise tendenziell eher fest in das Wochenende gehen werden.
Bis in die Mittagsstunden tat sich bei dünner Nachrichtenlage aber recht wenig.
Erst am Nachmittag, mit Start in den us-amerikanisch geprägten Handel, wurden technische Widerstände durchbrochen und die Öl-Futures konnten bis Handelsschluss rund einen US-Dollar pro Barrel zulegen und schlossen auch auf Tageshoch.
Unterstützt wurden sie dabei von einer Meldung, wonach das libysche Ölfeld El Feel, aufgrund einer Streiks von Sicherheitsarbeitern, ausser Betrieb genommen werden musste.
Ansonsten gab es kaum neue Markt bewegende Nachrichten. Erst am Abend wurde der wöchentliche Baker Hughes Bericht veröffentlicht, der relativ unspektakulär ausfiel. Im Vergleich zur Vorwoche gab es hier lediglich einen minimalen Anstieg der aktiven US-Bohranlagen um eine, auf nunmehr 799 Einheiten.
Dies führt sicherlich nicht dazu, dass die Händler auf die Verkäuferseite wandern und so startet der Ölkomplex auch heute Morgen recht fest in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.

Am Devisenmarkt pendelte der Euro am Freitag lange Zeit um die 1,23-Dollar-Marke und beschloss den Handel sogar leicht darunter. Heute Morgen kann die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar aber deutlich zulegen, ohne dass es hierzu entsprechende Meldungen gegeben hätte.

Trotzdem geht es am deutschen Inlandsmarkt mit den Heizöl-Notierungen weiter deutlich nach oben. Aktuellen Berechnungen zufolge muss im Laufe des Tages mit Aufschlägen in einer Größenordnung von bis zu knapp einen Cent pro Liter gerechnet werden, sodass von den deutlichen Abschlägen zu Monatsbeginn leider nichts mehr viel übrig bleibt. Der Februar nimmt sich einen kräftigen Schluck aus den Heizöltanks, was die Nachfrage weiter auf hohem Niveau hält.
 
(Quelle: Heizöl-News von FastEnergy)